Für jedes Schwimmbecken empfiehlt sich der Einbau einer Gegenstromanlage.
Allgemeine Informationen zur Gegenstromanlage
Ein eigener Pool ist der Traum vieler Eigenheimbesitzer und verspricht Badevergnügen pur in den Sommermonaten. Mit einem eigenen Pool gehören überfüllte Freibäder und schmutzige Badeseen endlich der Vergangenheit an. Ein Poolbau lässt sich durchaus auch in Eigenregie realisieren, wobei ein paar helfende Hände aber um Unterstützung gebeten werden sollten. Über den Fachhandel werden heute zudem vergleichbar günstige Erweiterungsmöglichkeiten für den heimischen Pool angeboten: günstige Gegenstromanlagen.
Die günstige Gegenstromanlage ist auch als Gegenschwimmanlage bekannt und erzeugt einen Gegenstrom im Pool, der ein aktives Schwimmerlebnis möglich macht. In heimischen Pools, die Schwimmern meist zu klein sind, können mit einer Gegenschwimmanlage unendlich lange Bahnen auf der Stelle geschwommen werden. Der Pool eignet sich damit nicht nur für eine Abkühlung in den warmen Sommermonaten, sondern kann auch von sportlichen Schwimmern genutzt werden. Mit einer Gegenschwimmanlage müssen sich Schwimmer nicht mehr vom Beckenrand abstoßen und kurze Bahnen schwimmen.
Eine Gegenstromanlage erzeugt einen Wasserstrahl mit Druck und wird in zwei verschiedenen Bauweisen angeboten. Die Einhänge-Gegenschwimmanlage wird in den Beckenrand eingehängt und erfordert keinerlei Bau- oder Umbaumaßnahmen. Einhänge-Gegenstromanlagen sind daher am besten für bestehende Pools geeignet, die nicht umständlich nachgerüstet werden sollen. Die Einbau-Gegenstromanlage muss hingegen verbaut werden und findet idealerweise bereits in der Planungsphase für den Swimmingpool Berücksichtigung. Eine Einbau-Gegenschwimmanlage benötigt einen separaten Schacht, der beim Poolbau angelegt werden muss.
Das Herz einer jeden Gegenschwimmanlage ist ihre starke Pumpe, die den Gegenstrom des Wassers erzeugt. Dabei bedient sich die Anlage immer des Poolwassers, das erst abgepumpt und wieder ausgeschüttet wird. Die Anlagen sind bereits als Fertigteilsatz erhältlich und enthalten die Pumpe, alle erforderlichen Rohre, die Einstrahldüsen und Absperrhähne, sowie die Steuerung. Eine Gegenstromanlage ist für alle Pool-Besitzer geeignet, die ihren Swimmingpool aktiv zum Schwimmen und Sport treiben nutzen möchten.
Mit einer Gegenstromanlage kann man sich in seinem Schwimmbecken sportlicher betätigen
Die Pumpe ist der wichtigste Bestandteil der Anlage. Es werden von ihr zwischen 40 und 80 m³ Wasser pro Stunde gefördert. Die Pumpe der Filteranlage schafft dagegen 10-mal weniger. Mit der Gegenstrompumpe wäre eine Badewanne in wenigen Sekunden gefüllt. Die Anlage saugt das Wasser aus dem Becken ab und durch die Einstrahldüse pumpt sie es wieder hinein. Dadurch wird ein kräftiger Wasserstrahl erzeugt. Die Wassergeschwindigkeit beträgt in einem Meter Entfernung circa 7 km/h. Damit ist sie auch für geübte Schwimmer ausreichend. Wenn der Druck weniger sein soll, kann die Leistung herunter geregelt werden oder einfach in größerer Entfernung gegen den Strom geschwommen werden.
Das Gehäuse, das benötigt wird, um die Anlage am Schwimmbecken zu befestigen, wird als Rohbausatz oder Vormontagesatz bezeichnet. Wird der Pool neugebaut, wird es in die Beckenwand eingeschalt. Es sorgt für die Dichtigkeit im Becken. Die Kosten liegen zwischen 200 und 500 Euro. Der Fertigbausatz ist die eigentliche Anlage. Dazu gehören Pumpe, Rohre, Steuerung, Einstrahldüsen und Absperrhähne. Die Absperrhähne sind nötig, wenn Wartungsarbeiten an Saug- und Druckleitung durchgeführt werden. Der Flanschsatz ist nötig, wenn das Schwimmbecken mit Folie ausgekleidet ist. Die Anlage wird gegenüber der Folie und der eigentlichen Beckenwand abgedichtet.
Für eine Gegenstromanlage stehen viele Extras wie Massagedüsen, Luftsprudeldüsen, schwenkbare Einstrahldüsen, Haltegriffe, Unterwasserscheinwerfer zur Verfügung für ein ganz individuelles Schwimmvergnügen.
