Trübstoffe, Metallionen oder sonstige Schmutzpartikel und Schwebstoffe, die so fein sind, dass diese vom Filtermaterial nicht aufgefangen werden können, werden mit Flockungsmittel gebunden. Es bilden sich Flocken, die die Schwebstoffteilchen binden und somit filtrierfähig machen.
Für die Flockung gibt es z.B. diese Möglichkeiten:
Flockungskartuschen oder Flockungsmittel, flüssig
Flockungskartuschen:
Dosierung: Eine 125 g-Kartusche ist ausreichend für ca. 50 m3 Schwimmbadwasser.
Anwendung: Zur optimalen Flockungswirkung muss der pH-Wert zwischen 7,2 und 7,6 liegen. Kartusche in den Skimmer legen und das Wasser 24 Std. bis 48 Std. (mind. solange, bis die Trübung aufgehoben ist) durchgehend filtern.
Flockungsmittel, flüssig:
Dosierung: Ca. 0,2–0,6 ml pro m3 Wasserinhalt. (Die Menge ist abhängig von der Belastung sowie der Umwälzzeit).
Anwendung: Flockungsmittel ungelöst oder 1:10 mit Wasser verdünnt vor der Filteranlage (z. B. in den Skimmer) ins Wasser geben. Wasser 24 Std. bis 48 Std. (mind. solange, bis die Trübung aufgehoben ist) durchgehend filtern.
Hinweis:
Durch die Bindung der feinsten Schmutzpartikel setzt sich das Filtermedium (Kartusche bzw. Sand) sehr schnell zu. Steigt dann der Druck in der Filteranlage um 0,2 bar an, müssen Sie die Kartuschen reinigen bzw. die Sandfilteranlage rückspülen.
Falls die Filteranlage nicht mit einem Manometer ausgerüstet ist, an der Einlaufdüse kontrollieren, ob noch eine ausreichende Durchströmung vorhanden ist.
